AwSV-Seminar in Düsseldorf

Praxisseminar für Betreiber und Verantwortliche: Grundlagen der AwSV, prüfungsrelevante Pflichten und eine praxistaugliche Struktur für Ihre Anlagendokumentation nach AwSV.

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Termin: 23. März 2026
Uhrzeit: 09:00–17:00 Uhr
Ort: DUS Conference Center, Flughafen Düsseldorf
Teilnahmegebühr: 950 € zzgl. MwSt.
Referent: Jens Bierwisch, AwSV-Sachverständiger

Teilnehmerkreis

Das Seminar richtet sich insbesondere an Personen mit Betreiberverantwortung und organisatorischen Pflichten nach AwSV, z. B.:

  • Anlagenbetreiber, Betriebsleiter, technische Leiter

  • Instandhaltung / Maintenance, HSEQ / Umweltmanagement

  • Verantwortliche für Audits, Prüfkoordination, Dokumentation

  • Planungs- und Projektverantwortliche bei Änderungen oder Erweiterungen

Technische Anlage zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen im industriellen Umfeld

Für welche Anlagen ist das Seminar besonders sinnvoll?

Typische AwSV-relevante Anlagen (Beispiele)
Das Seminar ist insbesondere praxisnah für Betreiber und Verantwortliche u. a. in folgenden Anlagenbereichen:

  • Heizöltankanlagen (Gebäude / Außenbereich) und erdverlegte Tanks
  • Gefahrstofflager, Fass-/Gebindelager, IBC-Lager, Umschlagflächen
  • Transformatoren, Netzersatzanlagen / Notstromdiesel (Öl-/Dieselvorräte)
  • Tankstellen und Abfüllflächen (inkl. Eigenverbrauch)
  • Oberirdische und unterirdische Rohrleitungsanlagen
  • Werkstätten mit Schmierstoff- und Altöllagerung
  • Biogas- und landwirtschaftliche JGS-Anlagen
  • Prozessanlagen (HBV), z. B. chemische/verfahrenstechnische Anwendungen

Die Aufzählung ist nicht abschließend. Maßgeblich sind Ausführung, Stoffe (WGK) und Standortbedingungen.

Veranstaltungsort: Flughafen Düsseldorf, DUS Conference Center

Das Seminar findet im Konferenzbereich des Flughafens Düsseldorf statt – in einer modernen Tagungsumgebung im Terminalumfeld. Für Teilnehmende aus ganz Deutschland ist der Standort typischerweise einfach planbar, da Anreise per Flug, Bahn oder Pkw möglich ist. Vor Ort stehen eine konferenzgeeignete Infrastruktur sowie Gastronomie- und Serviceangebote des Flughafenumfelds zur Verfügung; je nach Raumlage ist auch Blick in den Airportbetrieb (Start-/Landebahn) möglich.

AwSV-Schulung am Duesseldorfer Flughafen für Betreiber und Verantwortliche in industrieller Umgebung

In der Teilnahmegebühr enthalten

  • Seminarunterlagen (digital und in Papierform)
  • Vorlage / Strukturhilfe für die Anlagendokumentation (zur direkten Übernahme in den Betrieb)
  • Mittagessen (Catering)
  • Getränke im Seminarraum (Wasser, Kaffee, Säfte) sowie Snacks in den Pausen
  • Teilnahmebescheinigung (als Nachweis der Fortbildung / betriebliche Eigenüberwachung)

Referent

Jens Bierwisch

Jens Bierwisch ist Bauingenieur und geprüfter Sachverständiger im anlagenbezogenen Gewässerschutz. Er ist seit rund 20 Jahren auf Fragestellungen zur AwSV spezialisiert.

  • Ausgebildeter Bauingenieur, geprüfter Sachverständiger

  • 20 Jahre Erfahrung im anlagenbezogenen Gewässerschutz (AwSV)

  • Erfahrung aus anspruchsvollen Anlagen- und Industrieumfeldern (u. a. Großanlagen)

  • Projekterfahrung u. a. mit Tesla, BASF, Shell, BP, INEOS

Jens Bierwisch, Sachverstaendiger und Experte fuer AwSV

Anlässe und Fragestellungen bei Betreibern

In der Praxis treten AwSV-Fragestellungen häufig anlassbezogen auf – etwa vor Sachverständigenprüfungen, Audits oder bei Änderungen an Anlagen. Typische Situationen sind:

  • Unklare Anlagenabgrenzung und damit unsichere Zuständigkeiten und Pflichten

  • Fehlende oder nicht dokumentierte WGK-Einstufungen, insbesondere bei Gemischen

  • Unvollständige Anlagendokumentation (Unterlagen nicht auffindbar, uneinheitliche Ordnerstruktur)

  • Unsicherheit bei Gefährdungsstufe, Prüfpflichten und Prüffristen

  • Änderungen im Betrieb, die ggf. eine Anzeige nach § 40 AwSV oder neue Prüfungen auslösen

Betrieb einer industriellen Anlage mit wassergefährdenden Stoffen

Erlernte Kompetenzen

Nach dem Seminar verfügen Teilnehmende insbesondere über folgende Kompetenzen:

  • Anlagenbegriff und Anlagenabgrenzung sicher einordnen (inkl. funktionaler Zusammenhänge; LAU/HBV)

  • WGK-Systematik anwenden und Selbsteinstufungen von Stoffen/Gemischen nachvollziehbar dokumentieren (Betreiberverantwortung)

  • Anforderungen an Dichtheit, Beständigkeit und Leckageerkennung als allgemeine AwSV-Grundanforderungen fachlich einordnen

  • Rückhalteeinrichtungen und Rückhaltevolumen methodisch ableiten (R1 / R2; Bezug zu TRwS 779)

  • Gefährdungsstufe anhand WGK und maßgebendem Volumen/Masse bestimmen (§ 39 AwSV)

  • Anforderungen an Anzeige (§ 40 AwSV) und Eignungsfeststellung (§ 63 WHG / § 41 AwSV) praxisgerecht einordnen

  • Prüfpflichten (vor Inbetriebnahme, wiederkehrend, anlassbezogen) systematisch ableiten und organisatorisch vorbereiten

  • Betreiberpflichten wie Anlagendokumentation (§ 43 AwSV), Betriebsanweisung (§ 44 AwSV) und Eigenüberwachung (§ 46 AwSV) in eine belastbare Dokumentations- und Organisationsstruktur überführen

 

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